Grand Prix von Ungarn: Ein weiterer Unfall verlängert Sergio Pérez’ Schwierigkeiten bei Red Bull.
Sergio Pérez erlebt einen erneuten Rückschlag im Qualifying zum Grand Prix von Ungarn.
Sergio Pérez hatte im Red Bull erneut ein enttäuschendes Q1. Am Freitag war der Mexikaner in der großen Hitze Ungarns noch stark gewesen. Im Qualifying überraschten ihn jedoch plötzliche Regenschauer, die die Strecke gefährlich machten. In seiner anhaltenden Formkrise lief ihm die Zeit für eine Trendwende davon.
Ein allzu vertrautes Bild des Pechs.
Am Samstag geriet Sergio Pérez im ersten Qualifying-Abschnitt zum Grand Prix von Ungarn erneut in Schwierigkeiten. Er fuhr einen nassen Randstein zu optimistisch an, verlor die Kontrolle über seinen Red Bull und traf Werbetafeln sowie Reifenstapel. Körperlich blieb er unverletzt, psychologisch war der Rückschlag jedoch schwer. Bei den letzten sieben Grands Prix hatte der 34-Jährige nur zweimal Q3 erreicht. Seit der Emilia-Romagna-Runde hatte er lediglich 15 Punkte gesammelt, weniger als Nico Hülkenberg im weniger konkurrenzfähigen Haas.
Red Bulls Geduld schwindet.
Wachsender Druck auf Pérez.
Pérez’ Schwierigkeiten belasteten das Verhältnis zu Red Bull, obwohl das Team ungewöhnlich geduldig blieb. Die im Juni verkündete Vertragsverlängerung löste nicht den erhofften Aufschwung aus. Die Nachsicht des Teams, möglicherweise auch von Überlegungen jenseits unmittelbarer Rennergebnisse beeinflusst, schien sich ihrem Ende zu nähern. McLaren konnte inzwischen mit Red Bull mithalten, und Mercedes wurde wieder stärker. Nach Pérez’ mühsamem 17. Platz in Silverstone räumte Christian Horner die schwierige Lage ein und betonte, wie wichtig Punkte von beiden Fahrern seien.
Versuche einer Trendwende.
Pérez wollte nicht aufgeben und arbeitete intensiv daran, seine Form zurückzugewinnen. Statt seine Zeiten mit Max Verstappen zu vergleichen, konzentrierte er sich in langen Simulatorsitzungen auf den Wiederaufbau seines Selbstvertrauens. Zunächst schien sich die Arbeit auszuzahlen: Am ersten Trainingstag auf dem Hungaroring wurde er Vierter und war in den Rennsimulationen sogar stärker als der dreimalige Weltmeister.
Fazit:
Pérez’ anhaltende Schwierigkeiten im Qualifying zum Grand Prix von Ungarn verdeutlichten die wachsenden Herausforderungen. Trotz der Hoffnung aus dem Training zeigte sein jüngster Unfall, dass eine erhebliche Veränderung nötig war, um seine Position abzusichern und die von Red Bull erwarteten Ergebnisse zu liefern.



